Ansage von Michaela H. vor der Tagung

Michaela H. am 29.10. auf der (inzwischen gelöschten) Facebook-Seite der HINT-T (zur chronoligischen Transparenz):

Danke für den Hinweis auf die HINT-Tagung. Leider wurde diese Tagung nicht über die intersexuelle Emailliste vom IMeV angekündigt.

Laut Programm der HINT-Tagung hält Silke Riechardt zwei Vorträge mit je 1½ Stunden am Samstag Vormittag. Riechardt und ihre Chefin empfehlen bekanntlich, Kinder mit Hypospadie zwischen dem 9. und 15. Lebensmonat oder zwischen dem 3. und 6. Lebensjahr zu operieren, so auch auf der aktuellen Seite des Altonaer Kinderkrankehauses.

Riechardt ist Mitautorin mehrerer Fachartikel bis einschließlich 2014 zu Hypospadie, die keinen Hinweis bieten, daß man Kinder nicht operieren sollte. Ich konnte keine Quelle finden, wo sie sich von diesen nicht medizinisch notwendigen Operationen an Kindern distanziert.

Meine Fragen: 

Liegt dem HINT-Orgakollektiv eine Stellungnahme vor, daß Riechardt Kinder nur noch bei unaufschiebbarer gesundheitlicher Notwendigkeit operiert (was bei Hypospadie regelmäßig nicht der Fall ist)?

Oder gibt es eine Triggerwarnung an intersexuelle Menschen, daß eine Operateurin auf der Tagung auftritt und referiert, die sonst regelmäßig Kinder mit Varianten der Geschlechtsentwicklung operiert, auch wenn dazu keine unaufschiebbare Notwendigkeit besteht?

Oder wurden intersexuelle Menschen darum erst gar nicht so direkt eingeladen?

Welche Haltung hat das HINT-Orgakollektiv zu diesen Umständen?


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